An Allerheiligen 2006 wurde die ehemalige Pfarrkirche St. Josef als "Grabeskirche" eröffnet.
Seit 1894 war die große neugotische Kirche (Pfarrer Hubert Bohn, Architekt Franz Langenberg) religiöser Mittelpunkt für unzählige Menschen und Generationen im Ostviertel Aachens.
Hier haben sie miteinander gebetet, ihre Kinder getauft und zur Erstkommunion geführt, hier haben sie Hochzeit gefeiert und ihre Verstorbenen betrauert.
St. Josef ist das Wahrzeichen dieses Arbeiterviertels und bildet einen markanten Blickpunkt in der Silhouette der Stadt.
Als man die Kirche baute, lebten in ihrem Bezirk etwa 20.000 Katholiken.
Heute zählt das Viertel - zusammen mit St. Fronleichnam - etwa 6.500 katholische Christen.
Die beiden Gemeinden schlossen sich im Jahr 2005 zusammen und gaben der Josefskirche die neue Bestimmung:
Urnenbeisetzungskirche als Zeugnis und Stätte christlichen Glaubens an "die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt".
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