Grabeskirche St. Josef - Aachen

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Sie in unserem Jahresprogramm 2021

Jahresprogramm 2021

In einem Studienseminar kam einmal die banale

Frage auf, ob es im Himmel Erdbeertorte gäbe.

Und Sie können sich vielleicht die Antwort schon

vorstellen: Wenn für jemanden Erdbeertorte der

Inbegriff des Glücks, der Glückseligkeit, wäre,

dann gäbe es für sie/ihn vielleicht auch

Erdbeertorte. Ich vermute, es gibt keine, und ich

vermute, wir werden auch keine vermissen, aber

was bleibt, ist: Wir hoffen auf Glück und die

Erfüllung unserer tiefsten Sehnsüchte.

Eine starke Sehnsucht von uns ist die nach

Gemeinschaft, intensiv empfunden bei

gemeinsamem Essen und Feiern, das wir in den

vergangenen Monaten oft besonders schmerzlich

vermisst haben. Wie schön, wenn das zu Ostern

anders sein könnte!

Für viele von uns ist das gemeinsame Mahl auch

ein Bild für das, was sie nach dem Tod - im

Himmel - erhoffen. Rita Lausberg hat das in ihrem

Triptychon "Das Himmlische Jerusalem", das in

der Grabeskirche St. Josef hängt, aufgegriffen. Im

Mittelteil sehen wir bekannte und weniger

bekannte Menschen an einer langen gedeckten

Tafel sitzen. Im hinteren Bildteil werden die

Gesichter undeutlicher, und das ist meiner

Kenntnis nach gewollt: In der unendlichen Reihe

von Menschen, die schon im Himmel sind und

noch kommen werden, kann man gar nicht alle

abbilden, und so können wir den Unbekannten

das Gesicht von uns lieben verstorbenen

Menschen geben. Im Vordergrund sehen wir die,

die wir als heilig kennengelernt haben: Dietrich

Bonhoeffer, Johannes XXIII., frère Roger, Mutter

Teresa, Bischof Hemmerle... Und wir sehen

"Allerwelts"gesichter, nicht bekannt, vielleicht eher

unscheinbar. Sie sind da, sitzen gemeinsam am

Tisch im himmlischen Jerusalem.

Für sie, für uns alle, gilt, was im 1. Korintherbrief

so beschrieben ist: "Er (Gott) hat ihn (Christus)

eben nicht auferweckt, wenn Tote nicht

auferweckt werden. Denn wenn Tote nicht

auferweckt werden, ist auch Christus nicht

auferweckt worden." (1Kor 15,15f) Jesus Christus

ist der erste Auferweckte, der erste in einer langen

(Tisch-)Reihe. Gott erweckt den Sohn nicht

exclusiv, wie nichts bei ihm exclusiv,

ausschließend, vorbehaltend ist. Auferweckung

gibt es in dem Einen (nur) für alle. Ostern feiern

wir die Auferweckung des Einen und gleichzeitig

immer schon die davon ausgehende Zuversicht:

aller.

Gesegnete frohe Ostern!

Menschen auf dem Weg: Zu einem sicheren Leben Es geht! Anders Ein Abend mit Vortrag und Gespräch zu MISEREOR und der diesjährigen Fastenaktion Die Grabeskirche ist ein Ort, in dem sich das Verhältnis von Leben und Tod verdichtet. Ein solcher Ort ist in Afrika, Asien und Lateinamerika für viele Menschen der tägliche Lebensraum. Ob in den Slums der Großstädte oder auf dem Land: Extreme Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt zwingen sie auf einen schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Manche Menschen resignieren angesichts scheinbarer Ausssichtslosigkeit, doch die meisten suchen nach Auswegen hin zu einem besseren Leben. Dabei kann man immer wieder staunen, mit wieviel Mut und Kreativität z.B. Bewohner*innen von Armenvierteln oder Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gemeinschaftlich Lösungen für eine sichere Lebensgrundlage entwickeln. Es sind Beispiele, die zeigen, dass eine andere Welt möglich ist - eine Welt, die allen Menschen ein Leben in Würde und Sicherheit bietet. Und wir können diese Welt auf vielfältige Weise mitgestalten, nicht zuletzt durch unsere Solidarität und finanzielle Unterstützung der Armen bei ihren Anstrengungen um bessere Lebensverhältnisse. Hierfür steht MISEREOR als Hilfswerk der deutschen Katholiken für soziale Entwicklungsarbeit. Am Mittwoch, 24. März 2021 um 20 Uhr in der Grabeskirche St. Josef stellt Johannes Schaaf (ehemaliger MISEREOR-Mitarbeiter und heute u.a. ehrenamtlicher Helfer in der Grabeskirche) zunächst die biblisch begründete Spiritualität, den kirchlichen Auftrag und die Arbeitsweise MISEREORs vor. Was gebietet unser Glaube im Hinblick auf Not und Elend in der Welt? Was müssen wir tun, um Gottes Verlangen nach Gerechtigkeit zu erfüllen? Wie lässt sich beim Kampf gegen Not und Ungerechtigkeit eine möglichst hohe Effizienz erreichen? Konkretisiert werden die Antworten auf diese Fragen mit Lichtbildern, die von Menschen in Bolivien, Brasilien, Haiti und Burkina Faso erzählen, wie sie sich mit einfachen, aber oft überraschenden Mitteln eine zukunftsfähige Existenzgrundlage erarbeiten. Als Hilfe von außen brauchen sie dafür meist nur eine finanzielle Starthilfe. Bitte melden Sie sich mit Angabe Ihrer Telefonnummer bis zum Freitag der vorausgehenden Woche an: 0241/ 51 00 15 03

Die aktuelle Situation der Corona-

Pandemie macht folgende Maßnahmen

notwendig:

Die Kaffeestunde am ersten Mittwoch des Monats fällt bis auf weiteres aus.

Termine 2021

Josefsfest in diesem Jahr in diesem Jahr fällt das Patrozinium der Grabeskirche auf einen Freitag, sodass wir in der Hl. Messe am 19. März 2021 um 9 Uhr schon in feierlicher Weise des Hl. Josef gedenken werden - wenn auch unter der Maßgabe, dass es dort zur Zeit nur 20 Sitzplätze gibt. Das ist auch der Grund dafür, warum wir in diesem Jahr die Tradition unterbrechen müssen, dass am Sonntag nach dem Patrozinium eine Messfeier in der Kirche St. Josef stattfindet. Die Gestaltung der Eucharistiefeier am Sonntag, 21. März 2021 in der Fronleichnamskirche um 9.45 Uhr wird durch das Gedenken dieses Heiligen auch noch einmal besonders geprägt sein.
Ausblick: Morgengebet am Karfreitag Besonders alle, die um jemanden trauern, aber auch alle anderen Interessierten sind schon jetzt herzlich eingeladen zum Morgengebet am Karfreitag um 10 Uhr in die Grabeskirche.

Einzelbegleitung:

Wenn Sie ein Gespräch wünschen, melden Sie sich gern: Ursula Heck, 0241 / 51 00 15 03 Auch können Sie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Grabeskirche ansprechen. Hier finden Sie unmittelbar offene Ohren und Herzen oder werden über weitere Möglichkeiten und Angebote informiert.

Ursula Heck